Top-Verdiener sind skrupelloser - Neue Studie aus den USA (Mittellandzeitung, 13.07.2010, S.7)

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Ökonomie-Professorin Sreedhari Desai von der Universität Harvard hat (...) untersucht, welchen Einfluss die Lohnhöhe der Manager auf ihren Umgang mit Untergebenen hat. (...). Fazit: Überbezahlte Manager neigen dazu, sich selbst als quasi allmächtig zu sehen. Und damit als legitimiert, ihre Zudiener nach eigenem Gutdünken zu feuern oder zu schikanieren.

Als Gegenmittel rät Desai Firmen, eine Obergrenze für Managerlöhne einzuführen. Ein Konternchef sollte nicht mehr als das Zwanzigfache des durchschnittlichen Lohns in seiner Firma bekommen. (...).
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Die 1:12-Initiative ist vielleicht etwas extrem, aber ganz offensichtlich wird das Thema nun auch in den USA diskutiert, mit Vorlage einer der angesehensten Universitäten weltweit.

Handlungsbedarf ist gegeben, ob dies nun 1:12, 1:24, oder welche Gleichung auch immer sein wird - die jetzige Praxis darf nicht weiter geführt werden.

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