Pendeln ist kein Luxus, sondern Alltag! Dies sollten sich die Verantwortlichen unbedingt bewusst werden.

Ich bin froh, dass diese Debatte gestartet wurde, denn was Michael Tanner im Einleitungstext beschreibt, kann ich unterschreiben. Die Situation ist für die Pendler in vieler Hinsicht mühsam.

Ich arbeite 3 Tage die Woche in Zürich und kann sagen: Die Strecke Lausanne-Zürich ist eine regelrechte Katastrophe. Immer total überladen und vielfach mit Verspätungen verbunden. Auch der Halbstundentakt ist doch etwas gar mittelalterlich. Wieso kann diese Strecke, die meiner Ansicht nach die Hauptschlagader des SBB-Netzes ist, nicht mit einer höheren Frequenz gefahren werden? Ich habe bis heute keine überzeugende Antwort darauf gefunden.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass das ÖV in der Schweiz gerade von der Politik immer noch als Luxusgut interpretiert wird. "Unser Standart ist im internationalen Vergleich sehr hoch", heisst es da. Doch ist das ein Grund, nicht weiter am ÖV zu arbeiten. In Zukunft werden immer mehr Menschen auf das Auto verzichten (müssen), um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Diese Entwicklung wird von den Verantwortlichen irgendwie nicht ernst genommen. Leider können viele Pendler nicht auf den öffentlichen Verkehr verzichten.

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