Das JA zur Anti-Minarett-Initiative ist auch eine Chance für die Schweiz! Wir müssen nur Aufwachen und diese nutzen!

Während der Bundesrat sich vor dem Ausland zu erklären versucht und Politiker und Muslime erwägen, den Entscheid aktiv an die Justiz weiterzuschieben, haben viele Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz ein verzerrtes Bild der muslimischen Welt und reagieren mit Unverständnis. Dabei kann das JA zur Anti-Minarett-Initiative durchaus auch eine Chance für die Schweiz sein. Deshalb wird die Junge CVP der Stadt Bern aktiv und stellt drei klare Forderungen an unsere Mitbürger.

Alle sprechen vom Minarettverbot. Ob Bundesrat, die Stimmbürger oder das Ausland – das Minarett- Verbot ist in aller Munde. Die Junge CVP Stadt Bern hat sich eine Woche Zeit genommen und über mögliche Konsequenzen nachgedacht. Die Junge CVP der Stadt Bern steht auch heute noch zu Ihrer NEIN-Parole, findet aber dass der Volksentscheid in der Öffentlichkeit falsch verarbeitet wird.

Nicht entschuldigen sondern hinter der Volksentscheidung stehen

Das Volk hat am letzten Wochenende entschieden den Bau von Minaretten zu verbieten. Dieser Entscheid muss auch von der Schweizer Regierung akzeptiert werden. Es ist der falsche Weg, diesen Entscheid im Ausland zu entschuldigen und den Stimmberechtigten in den Rücken zu fallen. Vielmehr muss eine klare Stellung bezogen und der Entscheid erklärt werden. Umfragen zeigen, dass die Bürger in unseren Nachbarländern wohl nicht viel anders entscheiden würden, wenn sie dies könnten. Genau dies ist eine grosse Chance für die Schweiz! Nur müssen Politiker und Bürger aus dem Tiefschlaf erwachen und aktive Massnahmen einleiten. Dann werden wir in zehn Jahren Probleme gelöst haben, welche in andern Ländern erst eskalieren.

Was nützen uns alle Freiheiten, wenn wir uns nicht mehr wohl fühlen?

Was nützen alle unsere Freiheiten, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wohl fühlen, ja ihr Land nicht mehr als ihre Heimat bezeichnen? Es scheint vielen Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land so zu ergehen. Sie fühlen sich überfordert von Zuwanderung und Ausländerkonflikten und zudem von der Politik nicht ernst genommen. Stellen wir das Vertrauen wieder her und akzeptieren und verarbeiten die Entscheidungen!

Drei Forderungen, ein Ziel: Eine bessere Integration

Die Junge CVP Stadt Bern hat drei konkrete Forderungen an die Gesellschaft:

  • Forderung an alle Muslime in der Schweiz

Es ist der falsche Weg den Volksentscheid vor Gerichten anzufechten. Versetzen Sie sich bitte in die Schweizer Bürger, zeigen Sie Verständnis. Die Justiz einzubeziehen fördert höchstens Unverständnis! Unternehmen Sie aber Anstrengungen sich in der Schweiz besser zu integrieren und helfen Sie mit, die vorhandenen Ängste abzubauen. Wir wollen keine Parallel-Gesellschaft sondern eine starke Gemeinschaft!

  • Forderungen an die Befürworter der Anti-Minarett-Initiative

Nehmen Sie sich zumindest die Mühe, und versuchen Sie den Islam und Muslime zu verstehen. Klar müssen sich Muslime aktiv in unsere Gesellschaft integrieren, falls Sie nicht schon vollständig integriert sind. Aber wir müssen Ihnen auch die Chance geben dies machen zu können.

  • Forderung an Regierung und Politik

Nehmen Sie das Schweizer Volk ernst. Stehen Sie zum Entscheid der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger und versuchen Sie das Vertrauen wieder herzustellen – und nicht verzweifelt „Schadensbegrenzung“ zu betreiben. Integration beginnt schon in der Schule. Gemeinsames feiern von Weihnachten und Eid würden beispielsweise das dringend benötigte, gegenseitige Verständnis fördern.

Die Integration von ausländischen Staatsbürgern und Glaubensrichtungen wird in der Politik der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Nutzen wir die vergangene Abstimmung als Chance und lösen wir die Probleme aktiv – zusammen mit den Musliminnen und Muslime!

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