Das 1:12 Prinzip bevorzugt kleine Firmen. Und es bewegt grosse dazu, schlecht bezahlte Geschaftsbereiche auszulagern.

Ein interessanter Nebeneffekt dieser Initiative wäre, dass sie einen enorm starken Anreiz schaffen würde, grosse Firmen in kleinere aufzuteilen. Wenn zum Beispiel der Tellerwäscher der UBS-Kantine den tiefsten Lohn der Firma hat, wird die erste Reaktion sein, diese Aufgabe an eine externe Firma auszulagern, um mehr Spielraum nach oben zu schaffen.

Das ist auf der einen Seite schlecht, weil der Markt verzerrt und zusätzliche Verwaltungsaufwand nötig wird. Auf der anderen Seite könnte es aber auch dazu führen, dass sich vermehrt kleine Firmen bilden, was in der Theorie zu mehr Konkurrenzdruck und damit einem effizienteren Markt führen könnte.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Lohn»

zurück zum Seitenanfang