Das digitale Unterschreiben von Initiativen stärkt die direkte Demokratie enorm. Das Sicherheitsrisiko aber ist klein, wenn herkömmlich darüber abgestimmt wird.

Seit die briefliche Stimmabgabe eingeführt wurde, gehen deutlich weniger Leute an die Urne. In städtischen Gebieten sind es gerade noch um die 10% - die meisten davon am Bahnhof, wo man in der Regel keine Unterschriften sammeln darf.

Die Folge davon: Unterschriften sammeln ist extrem aufwändig geworden. Initiativen lanciert nicht mehr, wer eine gute Idee hat, sondern, wer sich leisten kann, Sammlerinnen und Sammler zu bezahlen.

Doch selbst wenn alle Unterschriften ehrenamtlich gesammelt werden, braucht es für die Beglaubigung immer noch 50'000.- bis 100'000.- Franken, denn die Bögen müssen regelmässig an die rund 2500 Schweizer Gemeinden versandt werden.

Mit der Möglichkeit, Initiativen elektronisch zu unterschreiben, sinken diese kosten auf 0. Jede und jeder hat wieder die Möglichkeit, eine Initiative zur Abstimmung zu bringen - unabhängig davon, wieviel Geld sie oder er besitzt.

Damit stärkt man die direkte Demokratie. Das Volk ist nicht mehr nur Ja- und Nein-Sager, sondern sucht nach eigenen Lösungen und beteiligt sich aktiv am politischen Geschehen.

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