Sexualverbrechen zählt nur dann, wenn es von einem Mann begangen wurde. Sind Justiz und Politik schon gleichgeschaltet mit der rot- grünen Medienlandschaft?

So verschieden die Zeitungen, Fernseh- und Radiosender und Schulbücher auch sein mögen, etwas haben alle gemeinsam: Wenn es um Sexualdelikte geht, werden am liebsten Fälle behandelt, in denen in irgend einer Weise ein Mann der Straftäter ist und wenn auch immer möglich eine Frau das Opfer. Umgekehrt ist nur selten etwas zu finden, wenn, dann verschwindet das Thema in kurzer Zeit wieder aus den Tageslicht. Linke Kreise scheinen schon eine Volksreligion eingeführt zu haben, Männer möglichst pauschal irgendwelchen schmutzigen Sexualdelikten beschuldigen zu können und Frauen in die Opferrolle zu setzen.

Tatsache ist zum Beispiel, dass Statistiken über begangene Sexualdelikte massiv manipuliert werden. So wird zum Beispiel eine Vergewaltigung nicht als solches interpretiert, wenn eine Frau einen Mann vergewaltigt hat, umgekehrt aber schon. In der BRD bezieht sich das Exhibitionismusgesetz explizit auf Männer, Frauen können also überhaupt nicht bestraft werden wegen exhibitionistischen Handlungen. Auch sonst überall, egal ob im Ausgang, in der Schule oder an der Arbeit; Frauen können sich viele Sachen in Bereichen erlauben, in denen ein Mann schon die Gefahr läuft, eine Anzeige wegen sexueller Belästigung zu kassieren.

Den Medien scheint es erlaubt zu sein, Männer auf entwüärdigendste Weise darzustellen, während sie dann wenn sie Frauen so darstellen würden, mit aggressevem Gegenwind aus Justiz und Politik zu rechnen hätten. So wurden ein paar Studenten angezeigt, die sich in einer facebook- Gruppe über Vergewaltigungen an Frauen lustig gemacht haben und dieses Verbrechen verharmlosten und verherrlichten. Die Justiz wird also missbraucht wegen einer sinnlosen facebook-Gruppe! Umgekehrt ist es jedoch alltag, dass zu Gewalt gegen Männer aufgerufen werden kann, ohne dass die Justiz eingreift. Im Film "40 days 40 nights" wurde am Schluss ein Mann von einer Frau gefesselt und vergewaltigt, es handelt sich bei diesem Film um eine Komödie, die ab 12 Jahren konsumiert werden darf und am TV weltweit ausgestrahlt wurde. So gut wie überall in den Medien werden Männer als stets willige Sexobjekte dargestellt, während bei Frauen, die so dargestellt würden, dies von der Politik und der Justiz angeprangert würde. Harmlose Werbeplakate eines Kasinos oder eines italienischen Parfums wurden schon zurückgerufen, weil dort angeblich eine Frau so dargestellt wurde, dass mit sehr viel Phantasie eine Unterdrückung oder eine Objektierung der Frau interpretiert werden kann. Männer können in der Werbung aber geschlagen oder auf äusserst primitive Weise dargestellt werden, ohne dass sich der Werberat einschaltet.

Zu schnell gehen somit Tatsachen vergessen wie die, dass z.B. gemäss einer amerikanischen Studie rund 60% aller Kindesmissbräuche von Frauen begangen werden, dass bei den Vergewaltigungen die Zahl der Fälle, in denen ein Junge oder Mann von einer Frau vergewaltigt wurde, fast so hoch ist wie umgekehrt oder dass es eine Dunkelziffer gibt, in der man davon ausgeht, dass rund drei viertel aller sexuellen Belästigungen von Frauen begangen wurden. Es scheint kaum einen politischen Willen zu existieren, diese Fälle seriös aufzuklären, die Oberheuchler ganz oben neigen viel lieber dazu, diese Sachen feministisch Korrekt unter den Tisch zu kehren und vor dem Tageslicht fernzuhalten.

Die Grundidee, dass möglichst nur Männer als Sexualstraftäter vorkommen, ist schon so zur neuen Staatsreligion mutiert, dass man auch in privaten Gesprächen schon komisch angeschaut wird, wenn man erwähnt, dass es genau so viele Sexualverbrechen von Frauen an Männern gibt und dies auch keinen Dreck besser ist.

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