Nicht Gewaltspiele allein sind für gewalttätige Personen das ausschlaggebende Problem.

Ich bin der Meinung, dass nicht allein die Gewaltspiele für die Gewalttätigkeiten im realen Leben allein verantwortlich sind.
Zu den meist süchtigen Spielern der Sparte "Ego-Shooter" und so weiter gehören immer (oder zum grössten Teil) mehr Faktoren dazu, dass eine Person gewalttätig wird.

Zum Beispiel ist bei Amokläufen immer eine Waffe dabei.
Im richtigen Leben kann man sich aber eine Waffe nicht einfach durch Tastenkombinationen hercheaten (cheaten => überlisten, tricksen).
Deswegen ist zu einem Waffen-Amoklauf immer noch eine Waffe nötig, welche dem meist jugendlichen Amokläufer zugänglich ist.
Meistens sind Eltern daran schuld, welche im Schiessverein sind und die Waffe zuhause rumliegen haben.

Und allein durch diese zwei Faktoren geschehen grösstenteils keine Unglücksfälle.
Dabei zu berücksichtigen ist immer noch das soziale Umfeld und die psychische Verfassung der gemeinten Person.

Bis diese Faktoren alle bei einer Person aufeinander treffen geht es ein Weilchen und das ist beim Grossteil nicht so.
Nur etwa 1.5% aller Spieler werden gewalttätig.
Diese eher kleine Prozentzahl kann bekämpft werden, doch ein Verbot von Gewaltspielen ist der falsche Weg.

Zudem wäre ein Verbot solcher Gewaltspiele auch eher undenkbar und nicht durchsetzbar.
Die Spielindustrie ist sehr gross und der Einfluss ebenfalls.
Zudem sind so viele Gewaltspiele auf dem Markt, dass man nicht genug politischen Einfluss darauf hat, alle verschwinden zu lassen.
Trotz aller Gesetze gibt es Millionen von illegaler Software im Internet zu finden.
So würden sich die Spiele dann immer weiterverbreiten und ein Verbot wäre also unwirksam.

Man sollte bei der Aufklärung der Gesellschaft beginnen, dass man einen sozialeren Umgang mit den Mitmenschen erarbeiten sollte.
Dies ist meiner Meinung nach der Hauptfaktor.

Somit bleibe ich bei der Meinung, ein Verbot nicht durchzusetzen.

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