Ein grosses "?" hinter dem aktuellen Wehrdienstmodell. Ein grosses "!" für einen Landesdienst, indem sich jeder Junge eine Zeit für sein Land einsetzt.

Siehe teilweise untenstehende Beiträge (ebenfalls zustimmen ;) ).

Das Militär, so wie die Schweiz es jetzt betreibt, ist in meinen Augen höchst zu hinterfragen und orientiert sich kaum an ernstzunehmenden Szenarien. Panzerkriege und Luftschlachten in der Schweiz? Auch wenns nicht unmöglich ist - da hätten wir kaum was auszrichten.

Der tatsächliche (und vom Volk eigentlich akzeptierte) Einsatz an Aufräumarbeiten, Grossanlässen, usw. zeigt, dass das Land durchaus auf die Hilfe von Männern aus dem Land angewiesen sein kann. Daneben fehlen in vielen regionalen Hilfsdiensten (Feuerwehr, Zivilschutz, Jugendarbeit, Nachhilfe, ...) die notwendigen Hilfskräften.

Weshalb also nicht einen "Landesdienst"? Das kann von mir aus auch Elemente der Sicherung beinhalten. Diese sind aber klar an einem zivilen/ subsidiären Szenario orientiert.
Viel mehr aber wäre dieser Landesdienst regional zu organisieren und auf die tatsächlichen Bedürfnisse auszurichten. Neben dem realeren Szenario könnte dabei stark auf die persönlichen Fähigkeiten zurück gegriffen werden. Zudem könnten auch Themen wie Organisation, Unterkunft usw. realitätsnah angegangen werden.

Mir würde es viel mehr Spass machen, mit meinen Fähigkeiten in der Region zu helfen. Ja, im Notfall sogar von heute auf morgen gehen zu müssen. Als 3 Wochen im Jahr irgendwelche Schiessübungen und komische Szenarien erfinden zu müssen.

Die Schweiz ist zu einem hohen Anteil von Freiwilligenarbeit abhängig. Die Freiwilligen werden aber immer weniger. Mit einem obigen Konzept, dieses sinnvoll aufgebaut und organisiert und von mir aus mit (unten erwähntem) Bonus/Malus System kombiniert, könnte da eine sehr gute Ergänzung im Freiwilligenbereich sein. Und jeder Bürger würde lernen, dass es gut ist, sogar Spass machen kann, sich für sein Land einzusetzen.

5 Kommentare


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