Tiefe Stimmbeteiligung - hohe Chancen für "Aussenseiter"

Je tiefer die Stimmbeteiligung, umso höher die Chancen für Aussenseiter oder kleinere bzw. junge Parteien ;-) bei entsprechender Mobilisierung der Bevölkerung ihre Ziele zu erreichen. In diesem Sinne ist es im Vorteil der "Kleinen", wenn die Stimmbeteiligung tief bleibt und Wahltage auf die Eröffnung von sportlichen Grossanlässen fallen... Für die direkte Demokratie ist diese Entwicklung aber schädlich, da sich das Volk langsam aber sicher von der Politik entfernt.

Es setzt ein Frustfaktor über "die da in Bern" ein, womit eigentlich jeder sich selbst meint, denn "die da in Bern" wurden ja von uns gewählt. Wenn die Volksvertreter in der Legislative und der Exekutive etwas volksnäher politisieren und kommunizieren und nicht nur eigene Machtkämpfe austragen würden, wäre die Politszene für den einzelnen Bürger wieder attraktiv - und die Stimmbeteiligung könnte steigen zum Wohl des Volkes und zum Ansehen des Landes.

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