Lohn-Outing könnte ein gutes Instrument zur Herstellung von Lohngleichheit sein - nicht nur zwischen Mann und Frau.

An sich gibt es im Anstellungsverhältnis keinen vernünftigen Grund seinen Lohn nicht transparent zu machen. Trotzdem ist dieses Gebiet genau so tabuisiert, wie das Sprechen über die eigene Sexualität.

Nun, wer profitiert von dieser Tabuisierung?

In erster Linie und allein die Arbeitgeber. Das Tabu über den Lohn zu sprechen dient dem subtilen Mobben und Ausspielen der Arbeitnehmer gegen einander und im speziellen der Männer gegen die Frauen.

Würden die Arbeitnehmer breit gestreut und solidarisch Lohn-Outing machen, wäre die Lohn-Gleichstellung zwischen Frau und Mann bald erreicht. Ich überlege mir ernsthaft gelegentlich zu versuchen eine solche Kampagne zu lancieren.

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