Sehr komplexe Fragen, die man nicht so schnell beantworten kann. Vor allem nicht in 16 Tagen. Eigentlich müsste es daher 365 Tage gegen Gewalt an Frauen heissen

Rollenbilder, wie wir sie oft in den Medien vorfinden, tragen womöglich zu Stereotypen und Verhaltensweisen von Männer und Frauen bei. Nun könnte man fragen, ob sie damit auch Täterschemata verfestigen. Denn wenn sie das tun, fördern sie bestimmt auch Opfermuster zu Tage. Und "Sex sells" gilt ja mittlerweile für Männer und Frauen in der Werbung (nicht zuletzt ist die Werberzunft keine reine Männerdomäne mehr, sondern es sind auch immer mehr Werberinnen am Werk).

Somit müsste man oder frau sich umgekehrt fragen, ob denn auch Frauen immer die Opferrolle einnehmen? Sind wir gesamtgesellschaftlich gesehen manchmal nicht beides? Das ist eine Frage, die - wie ich finde- unter das Thema "strukturelle Gewalt" geht.

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