Talibans und Terroristen lassen sich leider nicht mit der Steinschleuder bekämpfen

Die GSoA Leute möchten laut eigener Aussage diese dreckigen Rüstungsgeschäfte Geschäfte in Zukunft unterbinden. Man kann natürlich schon sagen das Rüstungsgüter und der Krieg als solches etwas unethisches und verwerfliches darstellt. Aber ganz so unethisch und verwerflich kann ein Krieg nun wieder auch nicht sein, wenn dieser durch das Völkerecht und die Haager Landkriegsordnung geregelt werden. Sprich: Einen Krieg darf man jeder Zeit führen wenn der Gesetzesrahmen eingehalten wird. Waffen zu liefern soll dann aber kategorisch von der GSoA verboten werden?? Obwohl wir eh schon die strengsten Waffenausfuhrbestimmungen der Welt haben??

Die Nato hat auch ein Mandat um Afghanistan zu sichern und dazu nötigenfalls Terroristen und Talibans zu liquidieren. Haben wir auch nicht ein Interessen daran?? Was ist besser: Ein toter Ami oder Briten am Hindukusch, oder ein toter El Kaida Terrorist in Afghanistan oder Pakistan, der durch eine Schweizer Waffe starb, aber womöglich einen Terroranschlag in London oder Berlin anstrebte??

Wir machen es uns auch etwas bequem, wenn andere Armeen gegen den Terror kämpfen, aber die Schweiz nicht weiter solche Streitkräfte ausrüstet und beliefert, irgend wer muss ja auch die algerische Armee ausrüsten, wenn diese in der Sahara Schweizer Geiseln befreien möchte. Aber natürlich soll dann ein anders Land unser Rüstungsgeschäfte übernehmen.

Was ist dann mit der Nationbullding und dem Aufbau von staatlichen Strukturen, wo man auch immer neue Streitkräfte benötigt?? Von irgendwo her müssen diese neuen Staatsgebilde auch wieder ihre Streiftkräfte und Polizisten ausrüsten lassen. Ohne das wäre z.B Israel nie das was es heute wäre!!

Und die ausländischen Armeen die unsere Atalanta-Soldaten hätten beschützen müssen, sowie die Schweizer selbst, hätten auch Waffen gebraucht von irgendwo her. zur Selbstverteidigung. Peinlich wenn wir dann vollkommen vom Ausland waffenmässig abhängig wären. Mit der Steinschleuder alleine geht es eben nicht- Weder bei Atalante noch am Hindukusch!

Dazu noch folgendes: ” Wird die Initiative angenommen, können Schweizer Firmen keine Rüstungsgüter mehr ins Ausland verkaufen. Gleichzeitig geht der Branchenverband Swissmem davon aus, dass 50% der Rüstungsbetriebe ihre Produktion mindestens teilweise einstellen müssen. In Auftrag des Bundes schätzte BAK Basel, dass durch ein Verbot insgesamt 485 Mio. Fr. Wertschöpfung bzw. ca. 0,5% der Schweizer Exporte wegfallen würden. Arbeitsplätze wären ca. 5‘100 betroffen. Zudem rechnet die Studie mit rund 380 Mio. Fr. Mehrkosten für den Bund (insb. bei der Arbeitslosenversicherung und für die Entschädigung von Kantonen bzw. Gemeinden ) Gleichzeitig entgehen ihm rund 149 Mio. Fr. Steuereinnahmen.”

Quellenangabe: vimentis.ch

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