Angesichts der herrschenden Verhältnisse ist eine Steuerwende von höchster Dringlichkeit. Eine Wende auf nationaler Ebene ist jedoch schwer durchzusetzen.

Erstmals leiden auf unserer Erde über 1 Milliarde Menschen an Hunger - mehr als jeder 5. Mensch dieser Welt lebt mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag.
Auf der anderen Seite verfügen einige wenige Menschen dieser Welt über unvorstellbar grosse Summen Geld. Die momentane Steuerpolitik trägt herzlich wenig zu einem Ausgleich bei - im Gegenteil, nicht selten scheint sie die Reichen gar noch zu bevorteilen.

Es scheint logisch, dass die Politik etwas gegen diese Ungleichverteilung unternehmen muss.
Steuern sind ein geeignetes Mittel für die Umverteilung des Geldes: Während man den Reichsten nur sehr wenig von ihrem Vermögen nimmt, kann man den Ärmsten damit bedeutend helfen.
Die Forderungen von www.steuerwende.ch erscheinen mir deshalb gerechtfertigt und unterstützungswürdig.

Jedoch stellt sich die Frage, ob ein solches Vorhaben in der Schweiz eine reelle Chance hat, würde damit doch der Finanzplatz Schweiz wesentlich an Attraktivität verlieren. Es wäre deshalb wünschenswert, eine solche Initiative global zu starten.

Da ich der Meinung bin, dass die Attraktivität des schweizerischen Finanzplatzes verglichen mit den Möglichkeiten, die eine Steuerwende eröffnen würde, weniger stark zu gewichten ist, unterstütze ich dieses Vorhaben - im Wissen darum, dass eine allfällige Volksinitiative wohl leider nur geringe Chancen hätte.
Hierzu noch ein Zitat aus der Homepage www.steuerwende.ch:
"Wir weisen die Verklärung des Steuerwettbewerbs zurück, eines Wettbewerbs, den die Ärmsten dieser Welt bezahlen, weil ihnen Steuereinnahmen für Spitalbetten, Brücken und Schulzimmer fehlen."

Man könnte weiter argumentieren, die Schweiz würde mit einer Einführung einer Steuerwende ein klares Zeichen setzen, andere Staaten könnten eventuell unter zunehmendem Druck nachziehen. Wünschenswert wäre es.

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