Eine einsatzfähige und starke Armee brauchen wir zur jeder Zeit!

Die Armee braucht es nicht mehr, man kann sie abschaffen. Das glaubt Rotgrün und fordert munter ihre Demontage. Doch sind militärische Truppen wie die Feuerwehr: Man hat sie und hofft gleichzeitig, dass man sie nie brauchen muss. Wie bei der Feuerwehr auch, muss die Armee zeitgemäss ausgerüstet werden, muss den Ernstfall (und für diesen gibt es sie schliesslich) trainieren und das Land schützen, wenn Gefahr droht.
Das heutige Gefahrenpotential liegt weniger bei einem fremden Staat, auch wenn gewisse deutsche Politiker bereits vom Entsenden von Soldaten sprachen. Ich sehe in den Unruhen, wie sie jüngst Griechenland heimsuchen, das grösste Gefahrenpotential für die Sicherheit des Landes. Währungskrise, Hyperinflation gepaart mit einer hohen Arbeitslosigkeit. Nicht zum ersten Mal würde eine solche Kombination in die Diktatur führen, man erinnere sich nur an das Deutschland der 1930er-Jahre. Der grösste Vorteil der Schweizer Armee in diesem Punkt ist ihre Organisation: Keine reine Elitetruppen, keine Söldner oder nur Berufssoldaten. Das Gros der Schweizer Armee besteht aus Milizsoldaten. Männer und Frauen, welche Anzug und Krawatte mit dem "Kämpfer", Baumaschinen mit dem Sturmgewehr tauschen, um Dienst zu leisten. Sie bilden somit eine wichtige Säule im Hause Schweiz. Denn nur ein Land mit einer wehrhaften Armee ist auch ein souveränes Land. Und wenn es nicht seine eigene Truppen hat, hat sie früher oder später die eines anderen.

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