Nein sagen zur Initiative heisst nicht Ja zu Sachbeschädigungen und Gewalttouristen!

Ich bin auch gegen die kaum praktikable und die Grundrechte zumindest tangierende Initiative.

Allerdings fehlen mir von den Gegner/innen - wie auch in dieser Beurteilung - Ideen, die eigene Ansätze zur Lösung formulieren. Die alten Feindbilder "böse Bürgerlich, liebe Linke" ist überholt und in der Realität darf man sich durchaus auch mal mit den Ansichten anderer befassen. Die Sachbeschädigungen während Demos sind ein Problem, Leute haben Angst vor "Chaoten" und der Umsatz in den Geschäften der Stadt bricht während Demos regelmässig ein.
Ich finde es bedauerlich, dass diese - wenn auch zum Teil subjektiven - Fakten häufig einfach in den Wind geschlagen werden.
Initiativen wie die Diskutierte würden wohl kaum eingereicht, wenn auch von Seiten der Demonstrierenden Lösungsansätze für das Problem der "Chaoten", Demotouristen uns Schabeschädigungen gesucht und formuliert würden. Mit dem Negieren der Probleme schafft man nur neue.
Ich für meinen Teil nehme nur noch selten an Demos teil - zu häufig haben Leute Demos für die eigene Triebbefriedigung missbraucht. Ich kann und will mich nicht mit Sachbeschädigungen und Gewalt in Verbindung bringen - wurde aber immer wieder von Menschen, die ich nicht kenne, quasi dazu gezwungen, weil eine kleine Zahl der Demo ihren Stempel aufdrückte.
Wie gesagt: Ich glaube, dass Initiativen wie "Sicheres Bern" oder "Keine gewalttätigen Demonstranten" nicht eingereicht würden, wenn endlich auch "unsere Seite" die Probleme als solche wahrnimmt, diskutiert und nach möglichen Ansätzen sucht!

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