Legalisierter und kontrolierter Hanfanbau könnte die Last der landwirtschafltichen Subventionen mindern.

Es wird oft davon gesprochen, dass das Naturprodukt Hanf eine "Einstieg-Droge" auf dem Weg zu "Härterem" ist. Auf einige Hanf-Konsumenten mag das wohl zutreffen - aber genau so ist Bier- und Weinkonsum folglich ein Türöffner zum harten Alkohol - und Bier und Wein sind nicht mit Verboten belegt (ausser den Altersbeschränkungen).

Dass das Naturprodukt Hanf auch ein Grundstoff z.B. für die Textilindustrie ist, in der die Schweiz ja einmal ganz vorne mit mischte, geht heute in der Diskussion unter. Hanf = Drogen = illegal = muss bekämpft werden.

Ein kontrollierter Hanfanbau würde die Biodiversität fördern, neues Ackerland erschliessen, den gebeutelten Bauern neue Einnahmequellen (ohne Subvention) öffnen, Agrarsubventionen vermindern, und viele Mitmenschen aus der Illegalität in die Realität holen.

Dass harte und synthetische Drogen kontrolliert und verboten sind leuchtet ein - bei Naturprodukten sind die strikten Verbote jedoch nicht nachvollziehbar.

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