Altlastenprobleme sollen nachhaltig gelöst werden - allerdings schiesst die Initiative weit über das Ziel hinaus!

Lobenswert finde ich die Absicht der Grünen: Altlastenprobleme nachhaltig lösen!
Allerdings schiesst die Initiative meiner Meinung nach weit über das Ziel hinaus: Forderungen nach Milliarden teuren Luxussanierungen sind überrissen und hätten für uns SteuerzahlerInnen verheerende Folgen. Durch eine Totalsanierung der Deponien müssten 2,5 Millionen Kubikmeter Erdmaterial abtransportiert, gereinigt und wieder rückgeführt werden. Ein Öko-Unsinn sondergleichen: Dies würde bedeuten, dass 250'000 Lastwagen während Jahren die Muttenzer Strassen verstopfen würden.
Bei einem Anteil an Chemieabfällen von 1 bis max. 3 Prozent (der Rest sind Aushub, Bauschutt und Siedlungsabfälle) erscheint mir eine Totalsanierung unverhältnismässig!
Es muss aber etwas getan werden: Daher hat der Landrat im April einen Gegenvorschlag zur Initiative mit breiter Unterstützung von links bis rechts beschlossen. Somit werden wir am 13. Juni 2010 über die Initiative wie auch über den Gegenvorschlag von Landrat und Regierung abstimmen.
Für mich bietet der Gegenvorschlag einen echten, fairen und raschen Lösungsansatz: Über einen Runden Tisch sollen alle Akteure – Pharmaindustrie, Bund, Kanton und Gemeinde – eine Lösung finden, die alle angemessen verpflichtet.
Sanieren mit Vernunft und Augenmass: NEIN zur Initiative – JA zum Gegenvorschlag!

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