9 Bundesräte braucht die Schweiz

Eine mögliche Departementsneuordnung habe ich bereits in meinem untenstehenden Beitrag skizziert. Nun fordert auch das Tessiner Kantonsparlament eine Aufstockung der Schweizer Regierung auf 9 Bundesräte (mit berechtigten Eigeninteressen).

Und das Idealbild eines Bundesrats haben wir nun auch: Innert kürzester Zeit traf Bundespräsidentin Doris Leuthard alles, was in der Weltpolitik Rang und Namen hat - und generiert weltweites Wohlwollen für unsere Anliegen. Und für einmal sind sich auch die Medien in der positiven Berichterstattung einig.

Somit haben wir den Prototyp Bundesrat: jung, professionell, voller Elan, ohne Berührungsängste, sprachgewandt und effizient. Wie schade, dass Frau Leuthard das Präsidium am 31.12.2010 wieder abgeben muss - ausser die Regierung macht vorwärts mit der Strategie der längeren Präsidentschaft. Warum nicht gleich vier Jahre? Aber dies noch in diesem Jahr zu erwarten ist wohl zu viel verlangt...

In den letzten Wochen gelang es der Schweizer Politik unglaubliches Momentum zu erzeugen. Dies gilt es nun auszunützen und die Schweiz als globalen Player neu auszurichten und zu positionieren.

Heute für morgen handeln lautet die Devise: Anstelle von permanentem Löschen der Brandherde diese vorhersehen und präventiv agieren, wie wir es zur Zeit beobachten können.

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