Ein "triefendes" Argument für erneuerbare Energien

Die Ölkatatstrophe im Golf von Mexiko hat zwei Vorteile:

  • Neue Ölborungen vor den Küsten der USA, wie sie Präsident Bush durchsetzen wollte, wie sie unter anderem von Senator Obama massiv bekämpft wurden, wie sie aber von Präsident Obama unmittelbar vor dem Untergang von Deepwater Horizon wieder ins Auge gefasst wurden, sind nun hoffentlich zum Scheitern verurteilt.
  • Erneuerbare Energien und die Erschliessung davon verursachen keinen derartigen Schaden an unserem Planeten.

Vielleicht sind ein Windpark und höhrere Staumauern nicht unbedingt naturverschönernd - vielleicht können Photovoltaik-Zellen je nach Winkel blenden - vielleicht sind Sonnenkollektoren auf historischen Gebäuden nicht denkmalschutzfördernd - aber eine solche Zerstörungsgewalt fürs Auge, fürs Ökosystem, für den Tourismus, für die Wirtschaft, wie Erdöl und dessen Nebenprodukte (inklusive Abgase) hat, können erneuerbare Energien nicht generieren.

Man stelle sich vor wieviel erneuerbare Energiequellen mit den Milliarden $$$, welche die Ölkatastrophe im Golf von Mexico verschlingt und noch verschlingen wird, erschlossen werden könnten. Und die Ausgaben für die BP-Werbekampagne der letzten Jahre - von wegen sauber und ökologisch - hätten auch gewinnbringender investiert werden können.

Wie man so schön sagt: "hind sight is 20/20" (im Rückblick ist man immer schlauer) - nur: irgendwann ist es zu spät, um aus dem Rückblick Lehren zu ziehen und unseren Planeten zu retten.

Jetzt müssen wir in erneuerbare Energien investieren. Jetzt. Aber auch morgen...

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