Nicht die ausländischen Studierenden sollen höhere Studiengebühren bezahlen - "ihr" Herkunftsstaat soll einen Beitrag leisten

Meiner Meinung nach soll es nicht sein, dass die ausländischen Studierenden selbst höhere Studiengebühren bezahlen müssen. Ihr "Herkunftsland" soll für "seine" Studenten mit einem finanziellen Beitrag aufkommen.

Die Universität Basel finanziert sich gemäss Budgetbericht 2010 durch Finanzbeiträge der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie mittels Bundesbeiträgen. Die übrigen Kantone leisten Finanzierungszahlungen gemäss der Interkantonalen
Universitätsvereinbarung (IUV).

Gemessen am Globalbudget der Universität Basel macht der finanzielle Beitrag, den die Studenten durch ihre Semestergebühren leisten, keine 4 % aus.

Hinzu kommt, dass nicht nur die ausländischen Studierenden, meiner Meinung nach von einem Studium in der Schweiz profitieren sondern auch die "einheimischen" Studenten und die Universität selber. Im Idealfall findet ein Austausch und eine Horizonterweiterung statt. Auch die Universität profitiert durch ausländische Studierende - durch diese kann u.a. der internationale Bekanntheitsgrad gesteigert werden, was sicher wünschenswert ist.

Ich spreche mich dafür aus, dass die zuständigen Stellen Verhandlungen mit den Herkunftsländern aufnehmen um Beiträge für die ausländischen Studenten zu erhalten. Ungleichbehandlungen zwischen Schweizer Studenten und solchen aus dem Ausland sollen nicht unterstützt werden.

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