Computergames sind der ideale Sündenbock der heutigen (Medien-)Gesellschaft. Schluss damit und bitte endlich zurück zu mehr Differenzierung!

Wunderbar! Dank "20minuten" (heute, 22.4.) wissen wir also, dass das "Gamen" auch noch für die Rückenprobleme der Jugendlichen verantwortlich ist. Nun wird also auch noch diese "Sau durchs Dorf gejagt" und Computergames bieten sich ja offenbar generell ideal als Sündenbock für sämtliche "Jugendprobleme" an.
Aber es ist typisch: wer den "20minuten"-Artikel genau gelesen hat, wird mit Erstaunen festgestellt haben, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Gamen und den Rückenproblemen gibt. Es wird nicht einmal irgendeine Studie zitiert, was sich ansonsten meist anbietet. Aufgrund der "20minuten"-Argumentation könnte man den TV-Konsum (das machen übrigens immer noch mehr Jugendliche als Gamen...) oder auch die Stühle in den Schulen verantwortlich machen...Also bitte: endlich mehr Differenzierung beim Thema "Computergames" - und natürlich keine Verbote!

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