Über die Auswirkungen von Armee XXI und mögliche Ergänzunganträge diskutieren, anstatt über eine kostspielige Berufsarme zu debatieren

Ich glaube, dass das Ziel der GSoA nach über einem Jahrzehnt weit gefehlt wurde. Das liegt unter anderem am Desinteresse welches nebenbei mitpropagiert wird. Ein Desinteresse das mittlerweile so gross ist, das kaum eine Berufsarme ohne Einrückungsbefehl überleben könnte, ganz zu schweigen von den erhöhten Ausgaben die es zwangsläufig braucht um eine Berufsarmee kompetitiv zu halten.

Die gegenwärtige Lage spricht aber dafür, dass das Volk sich eine Armee in der Schweiz nicht wegdenken kann. Da hilft der Schrei zur entwaffnung der Schweiz nicht viel wenn es nur dazu führt das noch mehr junge Menschen den falschen Eindruck erlangen das man mit der Haltung: "Blos nichts zu tun haben wollen mit der Armee", tatsächlich gegen eine fest etabilierte Institution ankommen kann.

Das einzig Richtige ist, sich für das Militär zu interessieren und für eine höhere Transparenz auszusprechen. Nur dann können Änderungen konsequent und demokratisch erzwungen werden ohne das die nationale Sicherheit aufs Spiel gesetzt wird.

Und Änderungen sind dringend nötig! Zwar wurde mit Armee XXI viel erreicht es fehlen aber immer noch nationale Bildungskorps und Parameter die, unabhängig zu den Dossiers und Berichten, faktische Resultate verlangt. Die Investitionen bei der ETH ist immer noch mangelhaft, fast schon lächerlich im Vergleich zu Nachbarstaaten. In den 70/80er Jahren hatten wir wenigstens eine Militärfoschung und ein entsprechendes Resultat (das Stgw90) und was wird jetzt Publiziert?

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