Genfer Nationalrat fordert Eindämmung der Mundart!

Jenseits des Röstigrabens tobt zurzeit eine heftige Diskussion darüber, ob der zunehmende Gebrauch des Deutschschweizer Dialekts zum Untergang der Eidgenossenschaft führen wird.
Die Dialekt-Debatte ausgelöst hat ein Gastbeitrag des Genfer Nationalrates Antonio Hodgers (Grüne), publiziert Ende März in der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» und in der «NZZ am Sonntag». Der 34-jährige Nationalrat kritisiert in seinem Artikel das Erstarken des Schweizerdeutschen. Hintergrund der Kritik ist sein Umzug in die Deutschschweiz. Seit Anfang 2010 lebt Hodgers für ein Jahr in Bern, mit dem Ziel, die Deutschschweiz besser kennen zu lernen.
«Hält dieser Trend an, steuern wir auf ein ernsthaftes Problem mit der nationalen Kohäsion zu. Ein Blick nach Belgien genügt, um zu sehen, was es heisst, wenn sich zwei Sprachgemeinschaften nicht mehr verstehen», schreibt Hodgers. Er fordert deshalb seine Deutschschweizer Landsleute dazu auf, vermehrt Standardsprache zu sprechen.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/24280604
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Muss-man-mit-Romands-Hochdeutsch-reden/story/29922809

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