Die grosse Anzahl der Kandidierenden schafft Unübersichtlichkeit und überfordert viele Stimmberchtigte

Die meist gesetzgeberischen Geschäfte des Grossen Rates interessieren die BürgerInnen kaum, obwohl sie direkt Auswirkungen auf die Gemeinden haben. Wegen den flächenmässig meist grossen Wahlkreisen, sind viele Kandidierende den Stimmberechtigten zudem völlig unbekannt. Beides zusammen fördert das Desinteresse und die tiefe Stimmbeteilung.
Eine Alternative, welche für Spannung sorgen könnte, wäre ein System wie in Deutschland, in der etwa 1/3 der Sitze in kleinen Wahlkreisen im Majorzsystem verteilt würde und die restlichen Sitze zum Ausgleich des Parteienproporzes über eine Parteiliste. Lokal käme es damit zu Wahlkämpfen zwischen einigen wenigen Kandidaten. Mehr als heute müssten diese Kandidaten auch nachweisen, wie sie den Interessen ihres Wahlkreises gedient haben.

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