Pocket-Nuke mit abgereichertem Uran - eine neue Lösung für CO2-neutrale Energie?

Pressemitteilung vom 23.03.2010:

Bill Gates und Toshiba wollen Mini-Atomreaktor bauen
TOKIO - Eine Firma des Microsoft-Gründers Bill Gates und der japanische Elektronikkonzern Toshiba wollen gemeinsam einen neuartigen Atomreaktor bauen. Toshiba prüfe derzeit mit dem US-Unternehmen TerraPower eine Zusammenarbeit, sagte ein Toshiba-Sprecher.

Die japanische Zeitung "Nikkei" hatte zuvor berichtet, die beiden Unternehmen wollten gemeinsam einen kleinen Atomreaktor bauen, der hundert Jahre lang CO2-freie Energie liefert, ohne neues Brennmaterial zu benötigen. Gates ist der Haupteigentümer der Firma TerraPower, die die Produktion von CO2-freiem Strom mit Hilfe von Atomreaktoren erforscht.

Dem Bericht zufolge planen Toshiba und TerraPower den Bau eines sogenannten Traveling-Wave Reactor (TWR). Dieser "Laufwellen-Reaktor" wird mit abgereichertem Uran betrieben und muss im Gegensatz zu derzeit benutzten Atomreaktoren nicht nach ein paar Jahren mit neuem Brennmaterial bestückt werden.

Der Software-Milliardär Gates werde die Entwicklung des neuen Atomreaktors möglicherweise mit seinem privaten Vermögen unterstützen, berichtete "Nikkei".

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