Gewaltspiele sind nicht die Übeltäter, sondern die Eltern.

Bei @bugsierer auf dem Blog gabs dazu mal ne interessante Diskussion:
http://henusodeblog.blogspot.com/2009/03/ballerspiele-ein-grosses-ubel.html

Hier mein Kommentar damals dazu:

"Tja, habe die Diskussion gesten auf SF zu diesem Thema auch kurz mitangehört.

Ich selber bin kein Gamer, habe aber früher nächtelang gezockt und letztes Jahr auchmal World of Warcraft gespielt. Nur so als Info.

Die Rolle, welche ein Gewaltgame bei einer solchen Amoktat spielt ist für mich klar: der Täter trainierte damit seine psychischen Fähigkeiten im Verhalten bei einer Schiesserei. Kopfschuss gibt am meisten Punkte, Deckung ist das A.O., Munitionslager braucht es sowieso.

Doch mit Waffen umgehen kann man deswegen noch lange nicht. Wenn ich ein Ralley-Game fahre, kann ich noch lange nicht Autofahren. Doch z.B. das Verhalten der Lenkung beim Auto lerne ich so. Alles klar? man lernt die Logik, die Strategie.

Viele reden schnell mal von der "Hemmschwelle" zum töten, welche durch Ballergames herab gesetzt werden soll. Nun, im Fernsehen sehen wir tagtäglich in Filmen, wie Menschen umgebracht werden. Folglich wären wir dadurch mental abgehärtet, würden wir mal in echt einem Mord zusehen. Tja, seht ihr. Ein grosser Unterschied. Und die Felme sind nicht in 3D sondern sind mit richtigen Menschen dargestellt. Fazit: mentales Training für Logik und Strategie wird in diesen Games trainiert, die Hemmschwelle wird aber nicht im grossen Stil herabgesetzt (im Normalfall).

Aus meiner Sicht sind bei Amokläufern a) die Eltern zu einem grossen Teil mitschuldig und b) die Lehrer/das Schulsystem. Und: Games ab 18 sind ab 18 zu spielen. Doch wie ein 14 jähriger auch easy Pornos runterladen kann, kann er halt auch diese Games illegal downloaden. Also auch hier wieder: guten Tag liebe Eltern."

2 Kommentare


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