Keine Solidarität ohne gesellschaftliche Regeln

Die Forderung, jeder soll machen wie es ihm gefällt, geht nur auf, wenn auch jeder die Folgen seines Handelns 100% selber trägt. Also keine Versicherungen, keine Krankenkassen, keine Arbeitslosenkasse, keine Sozialhilfe, etc. Sobald die Gesellschaft Mitglieder unterstützt, welche Hilfe brauchen, versucht sie selbstverständlich das Schadensrisiko zu senken. Deshalb gibt es Tempobeschränkungen, Anschnallpflicht, etc. und eben auch eine Verbot für gewisse Drogen und auch Einschränkungen, was den Verkauf von Alkohol und Zigaretten angeht. Welche Regeln wo gelten, muss laufend neu verhandelt werden, um ein Optimum zwischen persönlicher Freiheit und Kosten für die Gesellschaft zu finden.

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