Landeskirchen haben aufgrund der Geschichte und Kultur einen Sonderstatus. Diese müssen aber nicht Staatskirchen sein.

Die Landeskirchen und kirchliche Gemeinschaften haben immer wieder wichtige diakonische Projekte angestossen, welche später verstaatlicht wurden (Spitex, Krankenpflege, Sozi- und Gemeinwesensarbeit, Altenpflege, Seelsorge, Gemeinschaftszentren).
Heute werden neu Sozialräume definiert. Die Kirche übernimmt mit ihren Angeboten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Kirche mit dem Potenzial der Freiwilligenarbeit ist in unserer Gesellschaft nicht wegzudenken, ja verdient Dank und Unterstützung.
So gesehen kann man über die Trennung von Kirche und Staat den Dialog führen, ist aber gefordert, die geleistete Arbeit zu würdigen und entsprechend mit z.B. Leistungsverträgen und Vereinbarungen langfristig zu erhalten. Die Kirche braucht sich nicht zu scheuen, auch bei Ausschreibungen von staatlichen Aufgaben sich zu bewerben.

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Glaube»

zurück zum Seitenanfang