Idee: Institutionen erstellen Positionspapier oder Merkblatt betreffend sexueller Belästigung

Der Arbeitgeber ist im Rahmen des Schutzes der Persönlichkeit des Arbeitnehmers im Arbeitsrecht verpflichtet gemäss Art. 328 Abs. 1 OR (Obligationenrecht): "Der Arbeitgeber hat.....für die Wahrung der Sittlichkeit zu sorgen...Er muss insbesondere dafür sorgen, dass ArbeitnehmerInnen nicht sexuell belästigt werden und dass den Opfern von sexuellen Belästigungen keine weiteren Nachteile entstehen."

Dies könnte man analog anwenden.
Insititutionen sind verpflichtet zu verhindern, dass ihre Schützlinge in ihrer Institution weder misshandelt noch sexuell missbraucht werden.

Dieses Positionspapier müsste u.a. festhalten:

  • dass die Kinder ein Recht auf Schutz ihere persönlichen Intergrität haben
  • dass sexuelle Ausbeutung die Persönlichkiet verletzt und die Würde des Menschen.
  • dass sexuelle Ausbeutung ein strafrechtlich relevantes Delikt ist.
  • dass sexuelle Ausbeutung in....(Institution nennen) nicht toleriert wird.
  • dass belästigende Personen mit Sanktionen zu rechnen haben .(Anzeige, Kündigung ect.).

In einem 2. Schritt müsste man definieren was unter sexueller Ausbeutung alles gefasst ist.
In einem 3. Schritt müsste man aufzeigen, wie im Falle einer sexuellen Ausbeutung vorzugehen wäre und an wen man sich wenden könnte (das erleichtert für die Opfer und deren Eltern als deren gesetzl. Vertreter vieles, da sie Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, wie sie genau vorgehen können).

Ich denke, dies wäre eine sehr sinnvolle Möglichkeit. Wenn man ein Positionspapier hat, kann man ganz klar gegen aussen aufzeigen, dass man solches Verhalten nicht toleriert und welche Sanktionen drohen. Potenziellen Opfern gibt es die Gewissheit über ihre Rechte und die Klarheit, dass falls etwas passiert, sie sich wehren dürfen und können und dass geholfen wird.

Jede Institution (Sportverein ect. könnte ohne Probleme ein solches Positionspapier erstellen und so gegen aussen klar vermitteln, dass es sexuelle Ausbeutung nicht ermöglichen und zulassen will. Die Institution wäre so in einer aktiveren Rolle und nicht mehr einfach der Situation ausgeliefert, falls etwas passiert, sie hätte einen genauen Leitfaden wie vorzugehen wäre ect., das kann auch sehr erleichternd für eine Institution sein.

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