Die einzige nachhalige Lösung um die Geburtenrate zu erhöhen und die Familiengründung wieder attraktiv zu machen, ist ein Lohn für Mütter und Väter!

Heute sind Kinder ein Armutsrisiko. Familien mit mehr als drei Kindern und Alleinerziehende sind die grössten Gruppen von "Working Poors". Die Geburtenrate liegt sicher nicht zuletzt deshalb bei 1,4 Kindern pro Frau. Die Politiker wollen den Familien weis machen, dass sie vom Staat unterstützung erhalten, in dem sie Kinderkrippen ausweiten wollen. Familien sollen so ihren Beruf und die Familie vereinen können. Aber was ist mit einer Mutter/ Vater, die den Beruf aufgibt, um sich Vollzeit um ihre Kinder kümmern will? Als Alleinerziehende Mutter ist dies nur möglich, in dem sie sich von der Sozialhilfe abhängig macht, was wohl keine Mutter möchte. Lebt die Mutter in einer Beziehung, kann Sie es ich nur leisten Vollzeitmutter zu sein, wenn ihr Partner genug verdient um alle zu versorgen. In letzterem Fall, würde die Frau jedoch als Nur- Mutter abgestempelt und besonders von den Frauen, die sich die Wahlfreiheit am grössten auf die Fahne geschrieben haben, verachtet und gesellschaftlich als minderwertig betrachtet. Eine Mutter sollte für ihre Arbeit, die sie als Erzieherin leistet einen Lohn erhalten. Mütter und Väter haben eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Gehen Eltern einer Arbeit in der Wirtschaft nach, verdienen sie gutes Geld, kümmern sie sich um ihren Nachwuchs und erfüllen ihre Aufgabe als Erziehnde, erhalten sie weder Geld noch Anerkennung. Es erstaunt nicht, dass viele Schweizer/innen im gebärfähigen Alter lieber eine Karriere anstreben als eine kostenintensive Familie zu gründen. Ein Lohn für Eltern könnte der demographischen Entwicklung Einhalt gebieten und die soziale Ungerechtigkeit, die für Familien herrscht ausgleichen. Nur so kann eine wahre Entscheidungsfreiheit gewährleistet werden. Die Eltern müssen sich nicht mehr anhören, dass sie zu faul sein um zu arbeiten und sich als „Nur- Mutter“ diffamieren lassen. Sie arbeiten schliesslich mindestens genau so hart, wenn nicht härter als manch einer in der Wirtschaft. Diese Arbeit zu entlöhnen ist eine logische Schlussfolgerung.

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