Kirchen für Kinder schliessen, Kindern vor Religion schützen! Es ist unverantwortlich, wenn Eltern Kinder den Kirchen überantworten.

Missbrauch von Kindern kommt offenbar besonders oft vor, wenn der Umgang mit Kindern religiös motiviert ist. Besonders tragisch ist, wenn die Kirchen ihre Kinderschänder auch noch deckt und vertuscht.

Eine Ursache sehe ich in den unmenschlichen und unnatürlichen Moralvorstellungen der christlichen Religion, ganz besonders in Bezug auf die krankhafte Abneigung der Christen gegen alles weltliche, körperliche und sexuelle und der Hinwendung zum Jenseitigen, das heisst zur Glorifizierung des Todes als Übergang in eine vermeintlich bessere Welt.

Aber der Missbrauch von Kindern in Kirchen ist nicht nur körperlicher, sondern auch geistiger Natur. Kinder werden in einem Alter unter den Einfluss von schlechten Ideen gestellt, in dem sie sich weder dagegen wehren noch dies verarbeiten können.

Ein Kind kann noch nicht abwägen, ob das, was feierlich von der Kanzel getragen der Wahrheit entspricht, und wie das zu bewerten ist. Wenn einem Kind aber von klein auf feierlich Lügen vorgetragen werden, wird es geneigt sein, diese zu glauben, wie seinerzeit schon Schopenhauer feststellte. Daher braucht das Kind Schutz, bis es zu einer eigenständigen Beurteilung in der Lage ist.

Ganz besonders fundamentalistische evangelikale Kreise, wie EDU und EVP, aber auch die Landeskirchen versuchen Kinder zu beeinflussen, bevor diese eine Urteilsfähigkeit erlangen können. Dies ist auch eine Form des Kindsmissbrauchs, die wir angehen müssen.

Wir müssen zum Schutz der Kinder diese so lange von Religionen und Kirchen fern halten, bis sie das religiöse Mündigkeitsalter von 16 Jahren erreicht haben und damit selbstständig entscheiden können.

Religionsunterricht für Minderjährige ist nicht nur abzuschaffen, sondern als Jugendschutzmassnahme zusätzlich zu verbieten. Ein Kirchenbesuch soll nur erwachsenen Personen erlaubt sein, Minderjährige sollen unter Schutz stehen. Kirchlich motivierte Schulen und Internate sind zu schliessen.

Erwachsene dürfen selbstverständlich glauben was sie wollen, aber sie dürfen Kinder nicht in einen Glauben hineindrängen, auch nicht die eigenen.

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