Schlagzeile: "Die Schweiz verbietet extreme Killer-Games"

So ein Zitat der 20min.ch von heute Morgen.

Ich kann darüber eigentlich nur ein wenig schmunzeln und lachen.
Wenn ich mir den Artikel so durchlese, sprechen sie hier von "extremen" Killer-Games.

Darunter aufgelistet:
GTA IV, was bitte schön, ist daran so EXTREM killermässig?
Und ausserdem wäre das sowieso nie richtig umsetzbar.

Denn auf irgendeinem Wege über Downloadbörsen oder Auslandeinkäufen käme man sowieso an die Ware ran.
An dieser Stelle wäre ein besser kontrollierter Jugendschutz die bessere Massnahme.

Aber unsere netten Politiker im Bundeshaus Bern haben, wie es scheint, wohl überhaupt keine Ahnung, wenn es um Computer- oder Konsolengames geht.
Und wer sich ein wenig besser im Gebiet der IT und Computern auskennt, der weiss ganz genau, dass man diese Games nicht genügend verbieten kann.
Es gibt einfach zu viele Wege, um an diese "Waren" zu kommen.

Von daher finde ich es einfach lächerlich, dass man sich sowas nicht genauer überlegt und einfach mal handelt, weil man denkt, pöh, sowas brauchen nur Freaks und ist nicht gut für die Allgemeinheit.

Wenn sich gamende Politiker darunter befinden, was ich bezweifle, dann haben diese sicher Nein gesagt.
Es wurde doch schon so ziemlich belegt, dass nicht nur die Gewaltspiele an sich gefährlich sind, sondern auch die Umwelt, in der Jugendliche aufwachsen.

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