Ein JA! hätte keine (voraussehbaren) negativen Konsequenzen, wieso also nicht den interessierten Jugendlichen die Chance geben, in der Politik mitzuwirken?

Das Interesse an der Politik ist bei 16- und 17-jährigen, entgegen der allgemeinen Erwartung, bereits vorhanden! Befragungen haben ergeben, dass ein ähnlicher Wert an Interessierten wie bei den 18-24-jährigen besteht, nämlich um die 30 Prozent.

Fehlt nun tatsächlich einem Teil der 16- und 17-jährigen die Reife für politische Entscheide, so gehen diese auch sicher nicht wählen, da aus meiner Sicht bezüglich Politik die Reife eine Voraussetzung für das Interesse und folgich Wahlabsichten sind. Wer also unreif ist, wird kaum wählen gehen und somit niemandem schaden.

Auch finde ich, dass eine Beschränkung auf das Aktivstimmrecht keinen Sinn machen würde, da kaum jemals jemand gewählt wird, der nicht genügend reif für einen solchen Posten ist. Die Wählerschaft wird wohl niemanden wählen, den sie für unreif hält.

Bei einem JA! sehe ich also keine absehbaren negativen Konsequenzen, hingegen wäre ein NEIN! schade, da man durch die Herabsetzung viele Junge für die Politik gewinnen könnte und bereits Interessierten die Chance gibt, aktiv mitzumachen.

Doch vielleicht hat sich ja jemand bereits besser informiert und hat auch gute Argumente für eine Ablehnung der Herabsetzung?

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