Allen muss klar werden, dass die bürgerlich gepredigten Steuersenkungen bei den anstehenden Problemen nicht zum Ziel führen und reine Augenwischerei sind.

Folgende Probleme gilt es zu lösen.

Bildung:
Wir haben ein Problem auf der Sekundärstufe: Es kann doch nicht sein, dass alles und jede Ausbildung über eine Matur gehen soll. Damit alle Plätze „gefüllt“ werden können, muss das Niveau gesenkt werden. Bei der Tertiärstufe muss die Fachhochschule auf die 3 Standorte Bern - Burgdorf - Biel konzentriert werden. Zudem müssen wir aufpassen, dass wir in Zukunft nicht einen Mangel an Fachkräften und Ingenieuren haben werden.

Finanzen:
Der eingeschlagene Weg des Schuldenabbaus muss fortgesetzt werden. Es macht keinen Sinn, Schulden zu belassen und Steuern im Giesskannenprinzip zu senken. Es muss auf eine massvolle Entlastung von Familien hin gearbeitet werden.

Gesundheitspolitik:
Der Prämienanstieg muss gebremst werden. Die Auswahl der Spitäler muss eingeschränkt werden und die Ärzte müssen sich bewusst werden, dass wenn sie Patienten in Privatspitäler nach Bern einweisen, die Spitäler in der Region für die Zukunft schlechte Karten haben. Im Zusammenhang mit der neuen Spitalfinanzierung 2012 brauchen wir eine klare Strategie.

Energiepolitik
Der Kanton als Hauptaktionär der BKW muss endlich den Ausstieg aus der Atomenergie forcieren. Dieser Weg ist eine Sackgasse und die Entsorgung noch lange nicht geklärt.

Jugendarbeitslosigkeit
Betreibe müssen bei der Bereitstellung von Lehrstellen durch geeignete Massnahmen wie zB. Lehrstellenverbünde unterstützt werden. In der aktuell angespannten Wirtschaftslage wird die Problematik zu nehmen, mit einem Höhepunkt mitte Jahr.

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