HarmoS bringt für uns und unsere Kinder primär Verbesserungen. Gewisse Eltern sind trotzdem dagegen - aus politisch-ideologischen Motiven oder aus Eigennutz...

Eltern/Mütter, die etwas gegen Blockzeiten und Tagesstrukturen haben, wollen entweder selber keiner Erwerbstätigkeit nachgehen und/oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie anderer Eltern nicht vereinfachen wollen.

Eltern, die gegen zwei obligatorische Kindergartenjahre sind, argumentieren oft mit dem "Kindswohl". Steht dieses wirklich im Vordergrund?

Mache Eltern finden es wohl einfach mühsam, wenn sie sich nach dem Stundenplan richten müssen. Dies geht mir auch so und ich kann das verstehen! Aber seid doch mal ehrlich, es geht hier in der Regel um ein Jährchen - und dies erst noch nur beim ersten Kind! Danach seid ihr sowieso gebunden.

Probleme gibt es oft auch bei fremdbetreuten Kindern, wenn die Kita und der Kindergarten nicht nebeneinander sind. Deshalb die ganze Vorlage zu verwerfen, wäre schon sehr kurzfristig gedacht.

Und dann noch das Argument mit der "Schulreife"... Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was mein Zweijähriger in der KiTa alles lernt, mit welchen neuen Ideen er nach hause kommt. Ich bin überzeugt, dass eine zusätzliche, regelmässige Struktur wie der Kindergarten den aller aller meisten Kindern sehr gut tut.

Man kann natürlich populistisch über die Bildungsexperten schnöden - aber wer ein kleines Kind hat, der kann doch selber sehen, wie wichtig es ist, dass wir es immer wieder vor neue Herausforderungen stellen - als Eltern kommen wir da einfach an die Grenze. Gönnen wir den Kleinen deshalb professionelle pädagogische Förderung und Bildung. Was am Anfang verpasst wird, kann nachher nur schwer oder gar nicht mehr nachgeholt werden.

Flexibilität wäre in der Tat wichtig - aber die "Rückstellung" um ein Jahr hat wenig mit Flexibilität zu tun. Viel mehr braucht es die Flexibilität einer Überschneidung von Kindergarten und ersten Schuljahren (Basisstufe). Dies wäre eine Orientierung am Kindswohl, denn so können alle optimal gefördert werden, sowohl die, die mehr Zeit brauchen wie auch die, die bereits neue Herausforderungen brauchen!

Flexibilität wäre in der Tat wichtig - aber die "Rückstellung" um ein Jahr hat wenig mit Flexibilität zu tun. Viel mehr braucht es die Flexibilität einer Überschneidung von Kindergarten und ersten Schuljahren (Basisstufe). Dies wäre eine Orientierung am Kindswohl, denn so können alle optimal gefördert werden, sowohl die, die mehr Zeit brauchen wie auch die, die bereits neue Herausforderungen brauchen!

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