StreetView bringt die Datenschutzthematik anschaulich ins öffentliche Interesse. Das ist aber auch das einzig positive. Eine Regulierung ist zwingend notwendig!

Es ist zu hoffen, dass die Menschen in diesem Land, durch das einfache und gut illustrierte Beispiel Google StreetView (Die Bilder waren ja überall) darauf aufmerksam werden, wie heikel es ist, wenn man den Datenschutz vernachlässigt.

Es kann nicht sein, dass eine private Firma eine Datenbank anlegt, in der Adressen mit entsprechenden Fotos abrufbar sind. Das ist ein krasser Einschnitt in die Privatsphäre. Das vergessene "Verpixeln" von Gesichtern und Nummernschildern ist dabei nur eine Nebenerscheinung.

Wichtig ist auch zu sehen, dass viele Leute gar keinen Internetzugriff haben und sich deshalb auch nicht gegen StreetView wehren können, da sie erstens nicht prüfen können, was der Dienst anbietet und zweitens auch nicht auf den "auch so praktischen Melden-Button" klicken können um sich zu beschweren. Der "Digital Divide" wird hier wahrscheinlich zum ersten Mal gesellschaftlich relevant.

Für alle die sich selbst oder etwas anders aus StreetView entfernen möchten, ist hier die hoch offizielle Anleitung:

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