Jugendknast gibt es ja heute schon. Verwahrung bedeutet, dass man jede Hoffnung auf Besserung aufgegeben hat – das ist ethisch unhaltbar.

Natürlich gibt es Jugendliche, die von der Gesellschaft getrennt werden müssen, weil sie ein Risiko sind. Und es gibt auch Jugendliche, die die volle Härte des Gesetzes spüren müssen, um eine Entwicklung machen zu können.

Dafür gibt es geschlossene Heime und Jugendgefängnisse, die ja immer häufiger eingesetzt werden.

Aber Jugendliche, die nicht mehr beeinflussbar sind, das gibt es nicht. Bei Jugendlichen gibt es immer Hoffnung auf Besserung. Darum ist Verwahrung hier komplett fehl am Platz. Das ist eine Forderung, die nur von Leuten aufgestellt werden kann, die noch nie mit schwierigen Jungs gearbeitet haben.

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