Solange sich nur Militärbegeisterte und Total-Abschaffer mit dem Thema befassen bleibt eine sinnvolle Strukturänderung auf der Strecke. (Siehe dieses Forum)

Wer sofort gänzlich auf eine Armee verzichten will (was für die Schweiz inmitten von Europa durchaus möglich wäre) hat politisch keine Chance.
So verbleibt die Gestaltung der Armee grösstenteils in den Händen derjenigen, welche die üblichen Konzepte vertreten.
Wenn man bedenkt, dass die Rüstungsindustrie immer neue noch potentere Waffensysteme entwickelt, so wird sich an der "Geissel" Krieg und Militarismus nichts ändern, die Spirale wird sich weiterdrehen.
Was es braucht ist ein konzeptioneller Ansatz, der in sich selbst den Ansatz zu einer Reduktion trägt, sei es was die Menge an Rüstung anbelangt, sei es was die mögliche Verheerung der Waffen anbelangt, sei es was die Missbrauchsmöglichkeit von Verteidigungsarmeen anbelangt.
Mit dem Vorstellen eines möglichen Ansatzes (vielleicht gibt es noch andere) wollte ich eine fruchtbare Diskussion anregen, leider zeigt sich in den Reaktionen in diesem Forum, dass eine Mehrheit nicht einmal ansatzweise über Systeme diskutieren will oder kann, welche in sich den Kern einer Demilitarisierung der Welt tragen. Schade, aber nicht sonderlich erstaunlich.

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