Investition in sprachlicher Ausbildung sollte auch im Einklang mit der Zukunft stattfinden.

Unsere 4-sprachigkeit ist schön und gut aber machen wir uns doch nichts vor, nur ein geriner Teil der Schweizer bringt es jemals fertig alle 4 Sprachen zu meistern - warum fördern wir nicht eine Zweitsprache welche für sämtliche Bürger neu ist und wichtig für die Zukunft? Man könnte mit einem Schlag die Gräben überwinden und man hätte etwas Nachhaltiges für das Leben welches vor einem liegt.

Wir lernen zwar Sprachen aber diese nur auf einem sehr bedenklichen Niveau. Mein Handvoll Französisch bringt mir nicht wirklich viel - mein, zum grössten Teil, selbst beigebrachtes Englisch ermöglicht es mir mit der ganzen Welt zu kommunizieren. Ob man die Sprache nun mag oder nicht, so ist es eine schnell wachsende Weltsprache. Unsere Nachbarländer haben dies schon früh erkannt und es ist beschämend, wenn man den Stand vergleicht.

Ebenfalls ist es etwas lächerlich und heuchlerisch wenn man das Angebot von freien Arbeitsstellen durchsieht und dort Titel wie "Human Resources Assistant" liest jedoch ist neben Deutsch, Französisch (und Italienisch optional) verlangt. So viele Werbungen sind in englischer Sprache und wir verstehen anscheinend nur einen Bruchteil davon. Unsere Vielsprachigkeit in Ehren, was man zusätzlich lernt sollte schon Sinn machen und die Sprachen gehen nicht zwangsläufig verloren.

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