Liebe Freunde der Fremdbestimmung,

Es ist wirklich ein Drama ohne Ende. Unglaublich dass es in unserem Land noch Kräfte gibt, welche die Souveränität der direkten Mehrheitsdemokratie verteidigen wollen. Ein weltweit einzigartiges System mit Initiativ- und Referendumsrecht, welches dem Volk der Schweizer die Macht verleiht, unbeliebte Beschlüsse der classe politique aufzuheben, und mittels Verfassungsinitiativen die Geschicke des Landes frei und demokratisch, letztinstanzlich zu lenken.

Doch warum wird denn nun mit der Selbstbestimmungsinitiative geweibelt?
Gerade in unserem freiheitlichen Land mit Volksherrschaft können somit Konflikte souverän gelöst werden, welches uns vor bösen Bürgeraufständen beschützt, und uns Landesstreiks und Fehlentwicklungen fernhält. Dies weil man Missstände mittels Initiative und der direkten Mehrheitsdemokratie einfachst und unkompliziert aufheben kann.

Wer somit der Auffassung ist, dass man beispielsweise nigerianische Drogendealer nicht des Landes verweisen soll, der kann dafür mit dem Initiativrecht und 100‘000 Unterschriften bewirken, dass dem nicht mehr so sein soll.

Nur die Fremdbestimmung und der Anschluss mit Kolonialvertrag bringt das Heil
Ihr Freunde der Fremdbestimmung seht das aber anders. Leider möchte eine Mehrheit des Volkes die armen Drogendealer vom Schulhausplatz ausschaffen, selbst dann wenn diese einen EU-Pass haben. Auch sollen Pädophile nie mehr mit Kindern arbeiten dürfen, oder sogar Genozidleugner möchte eine Mehrheit nicht mehr als Gäste in der Schweiz dulden. Was für eine Frechheit!

Somit ist doch selbstverständlich, dass das fakultative und ad hoc entschiedene Menschenrecht vor allem die Verbrecher schützen soll. Und wenn da halt die Mehrheit der mündigen Schweizerinnen und Schweizer nicht helfen wollen, dann muss halt ein fremder Richter amten. Wie bei der Tell-Sage der Gessler. Wie es der rechtschaffenden Mehrheitsbevölkerung dabei geht, ist doch völlig egal, diesem Richter im fernen Strassburg übrigens auch. Weitere Delikte gegen Frauen, Kinder oder rechtschaffenden Schutzbedürftigen sind halt nun mal als Kollateralschaden der internationalen Integration und Unterordnung zu akzeptieren.

Die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative rekrutieren sich somit aus der Minderheit.

Ich habe da aber jetzt noch eine Frage:
Falls sich das Stimmvolk am 25. November 2018 gegen die Selbstbestimmungsinitiative und somit für die Fremdherrschaft entscheidet, und dann aus irgendwelchen, noch unbekannten Gründen die Strategie und Rechtsauslegung der fremden Gerichte ändert, was passiert dann? Was passiert, wenn beispielsweise ein fremdes Gericht plötzlich gegen eure bisherige Minderheitsmeinung richtet, aus irgendwelchen Gründen plötzlich viel härter, ja um himmelsgottswillen rechter richtet, was macht Ihr dann? Für eine Kündigungsinitiative wäre es dann zu spät, denn etwelche Souveränitätsgelüste wäre dannzumal ein rechtsstaatlicher Vertragsbruch. Es bliebe nur noch die bewaffnete Revolution mit der gesamten staatlichen Härte der Union auf der Gegenseite.

Ich möchte die Souveränität der direkten Demokratie deshalb unbedingt behalten, auch wenn dort oder da auch ein linkes Volksanliegen an der Urne gewinnt.

Deshalb stimme ich deutlich Ja zur Selbstbestimmungsinitiative


Weitere Begründungen hier:
Ja zur Selbstbestimmungsinitiative. Über was wir tatsächlich abstimmen.
Ja zur direkten Demokartie – Ja zur Selbstbestimmungsinitiative

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