Initiativen: Fair-Food und Ernährungssouveränität

Die beiden Initiativen haben sehr gute Ideen thematisiert. Auch wenn, von den Gegnern dieser beiden Initiativen mit Recht eine Einschränkung der Auswahl und einer möglichen Preiserhöhung argumentiert wird.
Und trotzdem haben sie überwiegend positives, weil:
1) Weniger Auswahl, dafür mehr Qualität und Nachhaltigkeit für Umwelt, Tier und Mensch.
2) Trotz möglichem Preisanstieg, weniger aber gesündere Nahrung. Viele Lebensmittel aus der Industrie darf man als Schrott bezeichnen, da diese doch mehrheitlich synthetische Substanzen wie z.B. Geschmackverstärker haben.
3) Da die Landwirtschaft mit den bereits heute strengen Auflagen wie Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz staatlich massiv beeinflusst wird und sowieso weit weg vom freien internationalen Markt ist.
4) Ich überzeugt bin, durch weniger aber bessere Lebensmittel, die Gesundheitskosten positiv beeinflusst werden. Weniger Übergewicht, weniger Zucker, etc. und somit weniger medizinische Leistungen infolge Fehlernährung.
5) Die Eigenverantwortung einer ausgewogenen Ernährung, gesundem Lebensstil und ab und zu etwas Sport bei vielen nicht ausreichend funktioniert. Aber der Allgemeinheit deren Folgekosten immer mehr belasten werden.
Ich bin mir bewusst, dass deren Umsetzung im internationalen Marktumfeld schwierig wird. Aber wir hatten doch in der Vergangenheit Initiativen die schlussendlich mit einigen Anpassungen praxistauglich wurden. Somit ein JA.

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