"Welche Werte gibt's noch zu verteidigen, wenn die Rettung von ertrinkenden Menschen verhandelbar ist?" Seebrücke - Schafft sichere Häfen!

Hier die Forderung der Aktion Seebrücke:

"WIR BAUEN EINE BRÜCKE ZU SICHEREN HÄFEN.
Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur_innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen."

Am vergangenen Samstag demonstrierten ca. 3000 Teilnehmende in Zürich. Im Zentrum der Kundgebung standen sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und solidarische Städte. Ein Teil der Plakate bezog sich auch auf die Vorfälle in Chemnitz, wo in den vergangenen Tagen tausende Rechtsradikale und Rechtspopulisten für eine ausländerfeindliche Politik auf die Strasse gingen. Im Gegensatz zu den friedlichen Demos zum Thema Seebrücke, kam es in Chemnitz bei dem Aufmarsch der Rechtsradikalen und Rechtspopulisten zu Gewalt und Ausschreitungen.

Die Reden von Vertretern der NGOs und von Betroffenen am vergangenen Samstag, haben mich schwer beeindruckt. Und die Solidarität war ergreifend. 50 Organisationen waren an der Kundgebung vertreten.

Mehr Informationen: https://seebruecke.org/

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