Ein Chefarzt am Kantonsspital Aarau hat mehr als 500 Abrechnungen manipuliert. Spitalleitung, Verwaltungsrat und Gesundheitsdepartement wussten Bescheid.

Merkwürdiges Verhalten der aargauischen Regierung und der aargauischen Staatsanwaltschaft:

Ein Chefarzt am Kantonsspital Aarau hat mehr als 500 Abrechnungen manipuliert. Spitalleitung, Verwaltungsrat und Gesundheitsdepartement
wussten Bescheid. Der fehlbare Chefarzt rechnete nicht aus Versehen in ein paar wenigen Fällen falsch ab, sondern manipulierte systematisch rund jede dritte untersuchte Abrechnung.
Ich hatte bis jetzt den Eindruck, dass solche Betrügereien nur in deutschen Spitälern vorkommen würden. Da hat mich nun Watson mit seinem Bericht über die Zustände im KS Aarau von einer Illusion befreit.
Es macht den Eindruck, die aargauische Regierung, genauer die Gesundheitsdirektorin, die aargauische Staatsanwaltschaft und die Leitung des KS Aarau stecken unter einer Decke: ein äusserst unangenehmer Aargauer-Filz.
Die verantwortliche Regierungsrätin heisst Franziska Roth von der SVP - das ärgert mich!
Die Einschätzung der Staatsanwaltschaft beruhe auf der Informationsbasis vom Herbst des vergangenen Jahres. Da soll sich die aargauische Staatsanwaltschaft sofort umfassend und tiefgründig neu informieren.
Fazit: Beschämend
Links:
https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/chefarzt-affaere-warum-die-staatsanwaltschaft-kein-strafverfahren-eroeffnet-hat-133008649

https://www.watson.ch/!666731588?utm_source=facebook&utm_medium=social-user&utm_campaign=watson-site-web

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