Neues vom gefährlichsten Schweizer – Christoph Blocher

Ich musste mich diese Woche gleich zweimal über den nach wie vor gefährlichsten Schweizer aufregen: Christoph Blocher.

  1. Der $VP-Milliardär hat sich 2017 mal schnell ein Medienunternehmen mit einer 700'000er-Auflage an Gratiszeitungen unter den Nagel gerissen und alle Schweizer Medien so «nänäi, der macht das nur aus unternehmerischen Gründen und wird sich sicher nie einfach so ins Redaktionelle einmischen, sicher nöd». Alles medienpolitische Eunuchen! Solcher Ignoranz muss offenbar ein Jahr später mit Tatsachen nachgeholfen werden.
  2. In diesem Podcast über die Geschichte der nachrichtenlosen Vermögen auf Schweizer Bankkonti wurde mir wieder mal in Erinnerung gerufen, welch traurige Rolle dieser Mann und seine Partei vor 20 Jahren gespielt haben, weil es nur um eins ging und bis heute geht: sein Geld, das Geld Gleichgesinnter und das Geld für seine Partei.

Aufregen bringt wenig, lieber möchte ich in Erinnerung rufen, dass die Rolle der Schweizer Wirtschaft während der Zeit der Apartheid in Südafrika immer noch nicht sorgfältig aufgearbeitet worden ist. Im jahrzehntelangen Missverhältnis von Handelsinteressen und Menschenrechten würde Blochers Name nämlich sehr, sehr oft auftauchen. Aber was macht C. B. aus H. aktuell? Er investiert auf dem Grundstück neben seiner Villa 11 Millionen in ein unterirdisches Lager für seine Kunstsammlung.

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Kommentar von Patrick Vogt:

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