Der Klimawandel hat uns voll erwischt!

Mit dieser reisserischen Schlagzeile titelt der Blick und belegt sie mit diesem Bericht. Daneben war in den Sonntagszeitungen folgendes zu lesen:

Klimaexperten fordern angesichts des Hitzesommers in den Zeitungen "Ostschweiz am Sonntag" und "Zentralschweiz am Sonntag" die Politik zum Handeln auf. In 30 Jahren müssten die entwickelten Länder den Übergang zu nicht-fossilen Antriebsstoffen geschafft haben, sagte etwa der Klimaforscher Reto Knutti zu den Zeitungen. Die ehrgeizigen Reduktionsziele des Bundesrats seien kontraproduktiv für das Klima, sagte dagegen SVP-Präsident Albert Rösti den Zeitungen. Strengere Auflagen und höhere Abgaben drängten die Schweizer Industrie nur ins Ausland. Und dort würden sie "viel mehr Treibhausgase ausstossen als in der Schweiz, wo bereits heute strenge Vorschriften gelten", so Rösti. Das "Weltrettungsprogramm" des Bundesrats bei einem Schweizer Anteil am globalen Ausstoss von 1,5 Promille sei überhaupt unangebracht. Im "SonntagsBlick" äusserte sich Rösti zudem zur Erhöhung von CO2-Abgaben kritisch: eine solche Steigerung belaste Mieter, Hauseigentümer und KMU, erklärte er.

Presseschau AZ

Nur gut hat Rösti seine Klientel im Rücken, die doch tatsächlich finden «Die Situation ist schlimmer als im Rekordsommer 2003», und zum Glück haben wir die Armee: Armee muss Bauern Wasser bringen.

Der "Jahrtausendsommer" 2003 scheint schon bald übertroffen. Aber zum Glück macht ein Sommer noch lange keine Klimaerwärmung. Aber falls die halt tatsächlich käme, ist Duschen mit Doris vielleicht doch günstiger als immer knappere Nahrung zu importieren. Aber es hat - jetzt - auch schöne Seiten: wir sind dieses Jahr bewusst für die Sommerferien zuhause geblieben und ich fühle mich wie in der Toscana.

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