Die mediale Feudal-Welt lästert über Trump+Putin, und merkt vor lauter Lärm nicht einmal, damit doch nur dem gelbroten Imperialismus Steigbügelhalter zu spielen

Ich habe es irgendwann bereits einmal erwähnt, die wohl einzige verbliebene Möglichkeit, die ungeheuren Vorwärts-Strategie Chinas in einigermassen akzeptable Bahnen zu lenken, bestünde wahrscheinlich darin, wenn die Ami's mit den Russen gemeinsam dafür sorgen würden, dass der Weltmarkt, und damit auch die Welt-Politik, nicht in wenigen Jahrzehnten faktisch nur noch von den Chinesen dirigiert wird.

Aber die vermeintlichen Gutmenschenvereine, unter dem Deckmantel der politischen Aristokratie, setzen lieber die Existenz einiger Millionen von Arbeitnehmer|innen aufs Spiel, als auf ihre vormaligen Pfründe zu verzichten. Und dazu gehören auch tausende von Job's, zum Beispiel in der Uno, wo man seit Jahrzehnten rumschnorrt, ohne aber irgendwo je zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen zu sein. Aber immerhin, für Saläre von einigen hunderttausend Stutz im Jahr, freien Flügen, und topklassigen Hotels, wer würde denn schon freiwillg auf solche Dinge verzichten, nur weil ein Trump glaubt, es bräuche solches ja gar nicht, wenn es schon zu Nichts etwas tauge.

Aber man kann es betrachten, wie man will, Trump und Putin passen irgendwie halt schon zusammen. Es handelt sich ja bei Beiden auch um Personen mit einer Vision, und nicht nur um dumme Daherschnorrer, wie der Vorgänger von Trump, der zwar Gesetze erliess, um den Leuten damit etwas vorzugaukeln, diese Gesetze dann aber nie in Kraft setzte, um damit bei der eigenen Klientele der Netten, Reichen, und Lieben, nicht plötzlich unangenehm anzustossen.

Nur, diese Zeiten gehören wohl endgültig der Geschichte an. China wird sich nicht mit diplomatischem Gelabere davon überzeugen lassen, von seinen Weg nicht abzugehen, schon im Interesse des eigenen Landes. Genausowenig, wie sich in der Vergangenheit irgend ein anderes Land darum wirklich kümmerte, was in Genf und NewYork in den grossen Sälen so beschlossen wurde.

Afrika aber hat wohl den Kampf um Eigenständigkeit bereits grossflächig verloren, und Die Chinesen werden in wenigen Jahren schon den Markt dort völlig unter ihrer Kontrolle haben. Und damit natürlich auch die Politik. Aber dafür sind sie ja auch auch gewillt, mit Milliardeninvestitionen etwas aufzubauen, und konzentrieren sich nicht nur darauf, den Afrikaner ihre eigenen Ueberschüsse zu Dumpingpreisen hinterher zu werfen, und als Zeichen ihrer Gutmenschlichkeit da und dort ein paar Brunnen zu finanzieren, und sonstige Kleinigkeiten, mit Denen sie dann im eigenen Land rumplagieren können, so, wie zum Beispiel eine Helvetas bei uns das tut.

Für uns sind ja die Afrikaner nur keine Kinder, denen man mit Spenden helfen muss. Frei nach art und Stil einer Frau Merkel, die wohl so hofft, einmal in den Himmel zu kommen. Und vor lauter Herrjee merkt man so halt nicht, was in Tat und Wahrheit so abgeht, in einer Welt, die sich mitten in einer Revolution befindet, und, was heute noch gilt, morgen bereits nur noch Geschichte sein kann.

Ich aber gehe davon aus, dass unsere Aristokraten, und viele ihrer Anhänger|innen im Land, es wohl noch eine Zeitlang schaffen werden, lieber gegen Trump und Putin zu labern, als dem Pöbel im Land klar zu stellen, dass für ihn die Reise doch eigentlich nur noch nach unten führe. Und man können nichts dagegen tun, weil die moderne Welt es so verlange.

Und da die Aristokraten, und viele ihrer Anhänger|innen im Land, ja vermeintlich nicht davon betroffen sein werden, sondern bestenfalls nur noch davon profitieren können, wäre man ja nur blöd, solche Chancen, wie Trump und Putin, nicht nach bestem Wissen zu nutzen, um noch möglichst lange von der Realität, und der Zukunft, abzulenken.

Wer ist also blöder ? Der/die, die davon profitieren, oder die, die, vor lauter Neid und Hass auf zwei Macho's - wie es im Buche steht, gar keinen Platz mehr im Hirn zu scheinen haben, um wenigstens zu merken, dass ihr Gelabare doch weder Trump, noch Putin, interessiert.

Für China aber könnte es ja gar nicht besser laufen, Europa kriecht ihnen ja bereits jetzt schon in den Arsch. Also bleibt den Ami's ja längerfristig gar keine Wahl, als sich auf ein Land zu konzentrieren, wo's noch sehr viel Arbeit gibt. Europa ersäuft ja sowieso, früher oder später, an seinen eigenen Problemen, denn auch hier macht man täglich neue Gesetze, von welchen bislang kein Einziges so funktionierte, wie man es dem Pöbel eigentlich versprochen hatte.

In etwas 20 Jahren aber wird man es sicher verstehen. Das, was falsch gelaufen war, und wieso es so kam. Wie das Meiste, was irgendwann vom Westen her angeschwommen kam.

Nur, es dann noch ändern zu wollen, wird wohl nicht mehr möglich sein.
Aber dann bin ich ja sicher tot, und so geht es mir eigentlich auch nur am Arsch vorbei.
Wennauch natürlich nur unkorrigiert.

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