Die Welt spinnt, die Schweiz spinnt mit

Die Schweiz gibt sich dem Kriegs- und Aufrüstungsfieber hin und erlaubt den Export von Kriegsmaterial in Konfliktgebiete. Die Schweiz lässt mit diesem Schritt einen weiteren Teil ihrer ursprünglichen Neutralitätspolitik hinter sich – viel ist mittlerweile nicht mehr davon übrig! Es erstaunt doch, dass vor allem Mitte-Rechts Parteien dies möglich machen, posaunen Sie doch stets heraus, dass Flüchtlingsproblem müsse an der Quelle, sprich im Herkunftsland, gelöst werden. Trägt der Export von Waffen und Munition in die Konfliktherde wirklich zur Beruhigung der Situation bei? Wenn man davon ausgeht, dass am Ende alle Tod sind, ist diese Annahme zwar richtig, aber sehr verwerflich. Dass dieses Vorgehen zu mehr Elend und Vertreibung führt, müsste sich auch Personen mit tieferem Intellekt erschliessen.
Wie so oft ist kein Schaden zu gross, als dass nicht jemand davon profitiert. Die Verfilzung der Rüstungsindustrie und der Bundespolitik wird wieder einmal in aller Deutlichkeit ersichtlich. Geld regiert die Welt und die Unterstützer dieses Vorgehens müssen augenscheinlich persönlich finanziell davon profitieren. Anders lässt sich nicht erklären, wie man zur Verschärfung eines politischen Problemthemas beiträgt, dessen Lösung man seit Jahren konsequent fordert. Oder hat man aus wahltechnischen Gründen gar kein Interesse daran, dieses Problem wirklich lösen zu wollen?!?

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