Kanton Solothurn, Revision des Energiegesetzes: Bitte Zukunftsdenken statt Parteigeplänkel

Redaktor Urs Mathys von der Solothurner Zeitung hat in einem erhellenden Artikel der Ausgabe vom 26. Mai 2018 „Kommentar: Nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten“ [www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/nicht-gleich-das-kind-mit-dem-bad-ausschuetten-132610764] schön beschrieben, warum die FDP des Kantons Solothurn gegen dieses Energiegesetz ist: Aus Rache, weil das Volk an den letzten Regierungsratswahlen die Grüne Brigitte Wyss gewählt hat anstelle der FDP-Kandidatin Marianne Meister. Das ist peinlich: reine Parteipolitik auf dem Buckel von Volk und Umwelt. Und erst noch mit schlussendlich unserem Geld teuer finanziert.

Damit ist auch erklärt, warum dieselbe Partei FDP anderer Kantone, die auch über ein solches Gesetz abstimmen, sonnenklar für dieses Energiegesetz eintritt. Die Haltung der FDP Kt. Solothurn hat nichts mit der Sache und auch nichts mit „Liberalismus“ zu tun. Denn „Freiheit zur Umweltverschmutzung“ gehört nicht zum Begriff Liberalismus.

Das Energiegesetz ist notwendig für unser Gewerbe, eine gesunde Umwelt, mehr Unabhängigkeit von korrupten Kriegsregimes, und gerade auch für günstigere Energie. Photovoltaik ist schon jetzt die günstigste Stromproduktion, wie auch die Solothurner Zeitung kürzlich berichtete (siehe Link unten). Wir wollen in der erneuerbaren Stromproduktion pro Einwohner aus Wind und Sonne unseren Rang 25 unter 29 Staaten Europas endlich verbessern (siehe Link unten). Schluss mit dem Schlusslicht. Auf zu Innovation und Zukunft! Bringen Sie mit einem Ja zum Energiegesetz unseren Kanton und Staat in eine gute Zukunft.

Die Links dazu:
(www.solothurnerzeitung.ch/wirtschaft/solar-strom-ist-so-guenstig-wie-noch-nie-132585363)

(www.solothurnerzeitung.ch/wirtschaft/schweiz-ist-europaweit-schlusslicht-bei-solar-und-windenergie-unsere-nachbarn-machens-besser-132604133)

Georg Aemissegger, Präsident Grünliberale glp Kt. Solothurn, Günsberg

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