Sport, Kultur und AHV brauchen das neue Geldspielgesetz!

Jährlich fliessen rund 1 Milliarde Franken aus den Erträgen der Schweizer Lotterien und Casinos in Projekte in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Natur- und Umweltschutz sowie in die AHV. Davon profitieren der Jugend-, Breiten- und Leistungssport in unzähligen Vereinen, Theatergruppen und Festivals, aber auch Pfadi- und Jugendsportläger, der Denkmalschutz, Naturparks, Tiergehege oder Zoos sowie nicht zuletzt auch alle AHV- und IV-Bezügerinnen und Bezüger. Mit anderen Worten: Die Erträge leisten einen unverzichtbaren Beitrag an gemeinnützige Projekte, von denen die gesamte Schweizer Bevölkerung profitiert. Unsere gemeinnützige Schweiz wäre ohne diese jährliche Unterstützung von einer Milliarde Franken kaum mehr denkbar.

Diese Unterstützung ist jedoch in Gefahr. Denn illegale ausländische Glückspielanbieter aus Gibraltar, Malta und anderen Offshore-Standorten ziehen bereits heute rund 260 Millionen Franken mit ihren Angeboten aus der Schweiz ab. Auf diese Millionen zahlen sie weder Steuern noch Abgaben an Sport, Kultur, Soziales oder die AHV. Zudem bieten sie keinen Schutz vor Spielsucht und leisten keinerlei Beiträge an die Spielsuchtprävention.

Das neue Geldspielgesetz schiebt diesen illegalen Angeboten einen Riegel vor. Es stellt sicher, dass die Erträge aus dem Geldspiel weiterhin in unser Gemeinwohl und nicht an illegale Online-Geldspielanbieter in Malta oder Gibraltar fliessen. Das hat nichts mit «Heimatschutz» oder «Internetzensur» zu tun. Im Gegenteil: Wir alle wollen ein freies Internet, aber kein rechtsfreies Internet! Illegale Angebote müssen vom Gesetzgeber gestoppt werden. Das neue Geldspielgesetz macht genau das. Es schützt erstens vor illegalen Geldspielangeboten aus Offshore-Staaten, sorgt zweitens für den Schutz der Schweizer Bevölkerung vor Sucht und garantiert drittens, dass weiterhin jährlich 1 Milliarde Franken in unsere gemeinnützige Schweiz fliessen. Das Gesetz führt so das bewährte System des kontrollierten und verantwortungsvollen Geldspiels weiter. Dies zum Nutzen aller Schweizerinnen und Schweizer und nicht zugunsten privaten Aktionären im Ausland. Darum sage ich am 10. Juni Ja zum gemeinnützigen Geldspielgesetz.

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Kommentar von Dän U:

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