«Langjährige Forderungen erfüllt!»

Die Initiative «Für demokratische Mitsprache – Lehrpläne vors Volk» ist im vergangenen August eingereicht worden und wird am 04. März 2018 im Kanton Bern zur Abstimmung kommen. Wir werden dabei über eine Verschiebung der Kompetenzen an den Grossen Rat abstimmen, was eine spätere Referendumsabstimmung ermöglichen würde.

Der Lehrplan 21 erfüllt langjährige Forderungen der Arbeitgeber und der Lehrbetriebe. Mit der Orientierung an Kompetenzen fokussiert der Lehrplan genau darauf, was im Beruf zählt: die erfolgreiche Anwendung des Gelernten!

Dank der Harmonisierung der Ausbildungsziele können die Lehrbetriebe die Leistungen der Schulabgänger besser beurteilen. Die Selektion wird für Schüler, Eltern und Lehrbetriebe damit einfacher. Weiter darf die Schulbildung der Kinder und Jugendlichen durch die beruflich bedingte Mobilität ihrer Eltern nicht gefährdet werden. Eine Harmonisierung der Schulsysteme und der Lerninhalte ist deshalb aus Sicht der Wirtschaft und der Berufsbildung zwingend.

Die Umsetzung des Lehrplans 21 ist breit abgestützt und weit fortgeschritten. Würde die Initiative angenommen, begännen die jahrelangen Diskussionen, welche Ziele die Schule zu erfüllen hat, wieder von vorne.

Schaffen wir Vereinfachung und Kontinuität – daher klar Nein am 04. März zur «Lehrplan-Initiative»!

Konrad E. Moser
Grossratskandidat FDP.Die Liberalen, Steffisburg

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